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    Grippeimpfung

    09. Oktober 2020

    Coronavirus und Grippeimpfung


    Erfahrungsgemäss erleben wir jedes Jahr zwischen Dezember und März eine Grippewelle, die mehr oder weniger stark ausfällt. Wir wissen nicht genau wann sie kommt und welche Viren sie im Gepäck hat. In diesem Winter befinden wir uns in einer besonderen Situation, da wir schon mit dem Coronavirus genügend beschäftigt sind. Schon bei der ersten Welle mit dem Coronavirus wurde ein Zusammenbruch des Gesundheitssystem befürchtet, was dank verschiedenster Massnahmen zum Glück nicht eingetroffen ist. Dieses Gesundheitssystem könnte bei einer starken Grippewelle an verschiedenen Stellen dekompensieren.

    Was hat nun die Grippeimpfung mit dem Coronavirus zu tun?

    Das Coronavirus und die Grippeviren können jedes für sich das Gesundheitssystem fordern oder sogar überfordern. Wenn nun beide gleichzeitig ihre Aktivität entfalten, könnte dies für unser Gesundheitsystem sehr rasch zu einer Belastungsprobe mit Dekompensation führen. Bei einem raschen Anstieg von Erkrankten, die hospitalisiert werden müssen und einem gleichzeitig hohen Anteil von Erkrankten beim medizinischem Personal, wäre sehr bald nicht mehr die Infrastruktur, sondern die Personalknappheit der limitierende Faktor. Solche Szenarien sind aus Norditalien seit dem Frühjahr bestens bekannt.
    Während man sich gegen das Coronavirus «noch nicht» impfen kann, ist dies bei der Grippe möglich. Mit den heute zur Verfügung stehenden 4-fach Impfstoffen stehen die «Impfchancen» sehr gut.

    Wer sollte sich nun bevorzugt gegen Grippe impfen lassen?

    Es sind dies vor allem 2 Personengruppen: Die Risikopersonen (Alter > 65, Menschen mit einer chronischen Krankheit, Schwangere) und Kontaktpersonen von Risikopersonen (medizinisches Personal, Betreuende in Institutionen). Wenn diese beiden Personengruppen nicht an Grippe erkranken, haben wir kein krankheitsbedingtes Personalproblem und bei den Risikopersonen kann das Hospitalisationsrisiko so klein wie möglich gehalten werden. Die Grippeimpfung ist keine Garantie, aber eine grosse Chance, die wir nutzen sollten.

    Dr.med. Ignaz Hutter, praxis am rhy AG, 9451 Kriessern

    Grippeimpfungen werden in der praxis am rhy ab dem 02.November 2020 nach telefonischer Anmeldung durchgeführt.

    praxis am rhy AG

    Schützenwiese 8
    9451 Kriessern
    t: 071 755 55 44
    f: 071 755 55 50
    E-Mail: info@praxisamrhy.ch

    Notfallarzt

    0900 144 441
    ab CH-Festnetz CHF 1.-/Min.

    Kant. Notrufzentrale

    144

    Öffnungszeiten

    Montag–Freitag
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    Samstag
    07.30–12.00 Uhr 

     

    Aktuelles

        • Aufgrund der aktuellen Corona-Situation bitten wir Sie, zwischen 11.00 Uhr – 14.30 Uhr die Praxis nur nach Terminvereinbarung oder im Notfall zu betreten.
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          • Grippeimpfungen werden in der praxis am rhy ab dem 02.November 2020 nach telefonischer Anmeldung durchgeführt. weiterlesen
            • Während des «lockdown» wurden alle angewiesen, die Arztkonsultationen auf ein absolut notwendiges Minimum zu reduzieren. Es wurden nur noch dringende Konsultationen empfohlen. Solche betrafen behandlungsbedürftige Unfälle oder Krankheiten. Sogenannte Vorsorgeuntersuchungen und Verlaufskontrollen fanden nicht mehr statt. Krankheiten und Unfälle behandeln ist das eine, Krankheiten und Unfällen vorbeugen ist das andere. Diese Vorbeugung darf nicht vernachlässigt werden, auch nicht in «Coronazeiten». weiterlesen